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Haus & Grund Report - Ausgabe 1/2009
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 HUG-Report 1/2009

 In dieser Ausgabe:

Holzweg Contracting:

Kein Beitrag zum Klimaschutz

 

Strompreis:

Neuer Preisschub trotz Preisverfall

 

Renovieren mit ermäßigter Mehrwertsteuer:

Positiver Beschäftigungseffekt

 

Klimaschutz:

EU verschärft Gebäude-Richtlinie

 

Grundsteuererlass:

Erwartete Steuerausfälle bleiben aus

Die Aktuelle Ausgabe

 

Haus & Grund Report - Ausgabe 1/2009 zum Herunterladen

 

Auszüge aus diesem Report

Holzweg Contracting:
Kein Beitrag zum Klimaschutz

Die energetische Sanierung eines Mehrfamilienhauses ist regelmäßig unwirtschaftlich. Es überrascht daher nicht, dass der Zugriff der Vermieter auf die Fördermittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau sehr reserviert ausfällt.

 

Die schleppende Umsetzung der klimapolitischen Ziele im Gebäudebestand offenbar vor Augen, thematisierte Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Rede am 16. Dezember 2008 in Mannheim erstmals das Mietrecht als Klimaschutzbremse: „…Wir müssten das Mietrecht so ändern, dass es bessere Anreize für den Vermieter gibt, seinen Wohnungsbestand zu sanieren. Das heißt nichts anderes, als dass die Senkungen in den Nebenkosten auch bei der Umlage auf die Kaltmiete berücksichtigt werden müssten…“ (Weiter im Report)

Renovieren mit ermäßigter Mehrwertsteuer:
Positiver Beschäftigungseffekt

Die Mehrwertsteuer ist EU-weit harmonisiert. Innerhalb eines einheitlichen Rahmens kann trotzdem jedes Mitglieds land Produkte und Dienstleis tungen unterschiedlich hoch Besteuern.

 

Die EU-Finanzminister haben sich im März 2009 auf eine Neuregelung dieses Systems geeinigt. Für arbeitsintensive Dienstleistungen, beispielsweise für Renovierungsarbeiten an Wohnimmobilien, dürfen die Mitgliedsstaaten künftig den ermäßigten Mehrwertsteuersatz verlangen. (Weiter im Report)

Auf ein Wort

Wer hat noch nicht ...

... wer will noch mal? Im politischen Wettbewerb um das anspruchvollste Energieeffizienzprogramm ist die Europäische Union nun beim Nullenergiehaus angekommen. Ab 2019 soll die von Neubauten erzeugte erneuerbare Energie mindestens den Primär ener gie bedarf des Gebäudes decken. Zu vertretbaren Kosten werden solche Häuser auch in zehn Jahren kaum zu errichten sein. Die Antwort des Marktes ist vor hersehbar.

 

Gespannt darf man auch auf die Wirtschaftlichkeitsberechnungen sein, die nach Brüsseler Vorstellungen künftig in Energieausweisen Pflicht sein sollen. Energetische Sanierungen von Mehrfamilienhäusern rechnen sich regelmäßig nicht. Das behaupten nicht Lobbyisten, sondern lehren Energieberater etwa auf Seminaren der KfW. Aber auch hierauf weiß Brüssel eine Antwort: Der Horizont für die Amortisation der Investition soll zukünftig der gesamte Lebenszyklus des Gebäudes sein. Investoren, die dieses Modell ermuntert, würden wir gern kennenlernen.

 

Ob Baden-Württembergs Wärmegesetz, die neue Energieeinsparverordnung des Bundes oder Europas Richtlinie zur Gebäudeenergieeffizienz: Wer nach Gründen für den schleppenden Fortschritt bei der energetischen Gebäudesanierung sucht, findet sie in diesem Durcheinander aufgetürmter staatlicher Gebote. Der gemeinsame Nenner dieser Konzepte ist der verfassungswidrige Zwang zu unwirtschaftlichen Maßnahmen. Der dringend erforderliche Aufbruch zu mehr Energieeffizienz im Gebäudebestand kommt mit dieser Politik nicht zustande.

 

Andreas Stücke

Vorige Ausgaben zum Herunterladen
Report_3_2008

Haus & Grund Report -
Ausgabe 3/2008

 

 

Report_2_2008 Haus & Grund Report -
Ausgabe 2/2008

 

Report_1/2008

Haus & Grund Report -
Ausgabe 1/2008 

 

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